Archiv für die Kategorie „Mac OS X“

MacOS 10.5 Leopard in den Auslieferungszustand versetzen

Freitag, 16. November 2007

Auf $ cat /dev/brain > /dev/blog gibt es eine ganz nützliche Anleitung um MacOS 10.4 Tiger in den Auslieferungszustand zu versetzen. Für die einleitenden Worte verweise ich daher einfach auf den zuvor genannten Link.

Hier nun eine kurze Anleitung um MacOS 10.5 in den “Auslieferungszustand” zu versetzen.

(Achtung: Dabei werden alle persönlichen Daten gelöscht!)

  1. System im SingleUser Modus starten (während des Bootvorgangs “Apfel(Command)+S” gedrückt halten)
  2. fsck -fy eingeben (und warten).
  3. mount -uw / eingeben.
  4. srm /var/db/dslocal/nodes/Default/users/DerUser.plist eingeben
  5. srm /var/db/.AppleSetupDone eingeben
  6. srm /var/db/.AutoBindDone eingeben
  7. srm -r /Library/Preferences eingeben (kann eine Weile dauern)
  8. srm -r /Users/DerUser eingeben (kann eine ganze Weile dauern)
  9. reboot eingeben
  10. Mac abschalten

Anmerkungen:

  • DerUser muss natürlich durch den jeweiligen zu löschenden Benutzernamen (entspricht dem Namen des Benutzerverzeichnis im Finder) ersetzt werden.
  • Sofern mehr als ein Benutzer gelöscht werden soll, müssen die beiden Schritte die enthalten natürlich für jeden Benutzer wiederholt werden.
  • Anstelle von srm kann auch rm verwendet werden, damit gehen die einzelenen Schritte deutlich schneller, dafür können die Dateien aber auch relativ einfach wiederhergestellt werden. srm macht das, was im Finder bei “Papierkorb sicher entleeren” passiert (die Dateien mehrfach löschen, um eine Wiederherstellung zu verhindern).
  • Wer auch ansonsten das System von allen alten/privaten Dateien befreien möchte, sollte vor der Durchführung der o.g. Schritte das Festplattendienstprogramm starten und dort mit der Funktion “Freien Speicher löschen” (7mal überschreiben) die Festplatte bearbeiten.

TOR mit MacOS 10.5 Leopard

Freitag, 16. November 2007

In Leopard ist “niutil” nicht mehr vorhanden, welches vom TOR Installationsprogramm genutzt wird. Stattdessen muss der TOR Benutzer mit “dscl” angelegt werden. Glücklicherweise haben die TOR Entwickler diese Änderungen in der Entwicklerversion bereits vorgenommen.

Daher eine kurze Installations”anleitung”:

  1. korrekte TOR Version runterladen.
    Am besten auf dieser Seite die “Nur für Experten: Tiger” Version (Nur TOR & Privoxy) aus dem 0.2.x.x Zweig. Aktuell ist dies Version 0.2.0.9-alpha.
  2. heruntergeladene dmg Datei doppelklicken und Installer ausführen
  3. Nach erfolgreicher Installation müssen TOR und Privoxy noch gestartet werden. Die einfachste Möglichkeit ist ein Neustart des Systems. Fortgeschrittene öffnen einfach das Terminal und geben die folgenden beiden Befehle ein:
    sudo /Library/StartupItems/Tor/tor restart
    sudo /Library/StartupItems/Privoxy/privoxy restart
    (Das System verlangt dazu das Admin Kennwort)
  4. Jetzt noch Firefox und TOR-Button installieren (siehe letzter Teil der alten Anleitung) und schon kann es losgehen.

MacOS X DNS-Cache entleeren…

Samstag, 27. Oktober 2007

10.4 Tiger

lookupd -flushcache

10.5 Leopard

dscacheutil -flushcache

X-No-Archive mit Mail.app

Dienstag, 29. Mai 2007

In Mail.app sucht man vergebens nach einer Möglichkeit X-No-Archive einzustellen, mit Hilfe des Terminals ist es aber dennoch problemlos möglich.

  1. Terminal starten
  2. defaults write com.apple.mail UserHeaders '{"X-No-Archive" = "yes";}' eingeben
  3. Fertig

Mit defaults read com.apple.mail UserHeaders kann man übrigens auslesen, welche userdefinierten Header eingestellt sind.

UPDATE:
Funktioniert auch mit Mail.app 3.xx

OpenSourceMac.De

Freitag, 26. Mai 2006

Da sich das Projekt langsam aber sicher mit Inhalten füllt, wird es Zeit mal kurz darauf hinzuweisen.

Unter OpenSourceMac.De finden sich alle News rund um kostenlose, vor allem aber quelloffene Software.

Mittelfristig soll dort auch eine Datenbank mit empfehlenswerter Software entstehen.

Mitwirkung ist ausdrücklich erwünscht!

Quelle: OpenSourceMac

DBOX2 mit OSX flashen

Donnerstag, 25. Mai 2006

Aus aktuellem Anlass ;-)

Unter folgendem Link gibt es einige Infos zum Thema dbox2 und OSX. Unter anderem auch wie man die Box ohne den Windows DboxBootManager flashen kann.

Link: http://www.dietmar-h.net/macosx/

Geektool (Desktoptool)

Donnerstag, 25. Mai 2006

GeekTool is a PrefPane (System Preferences module) for Panther or Tiger to show system logs, unix commands output, or images (i.e. from the internet) on your desktop (or even in front of all windows). Use File mode to monitor MacOS X activity with /var/tmp/console.log or /var/log/system.log, or Shell mode to launch custom scripts or commands like “df” to check space left on filesystems, “uptime” to monitor load of your machine… Finally, Image mode helps you monitor bandwith usage, CPU loads, memory availability of your server, via tools like MRTG or RRD.

Quelle: http://projects.tynsoe.org/en/geektool/

Mit dem Tool kann man beliebe Text und Bilddateien auf dem Desktop anzeigen.
Gerade für Entwickler eine praktische Sache um z.B. Debug-Logs darzustellen.

Wie man den Screenshots entnehmen kann, finden aber auch nicht technische Anwender Möglichkeiten Geektool sinnvoll einzusetzen (z.B. Songtexte einblenden).

Firefox besser an OSX anpassen…

Dienstag, 23. Mai 2006

Im Originalzustand ist Firefox unter OSX kein schöner Anblick, auch dass die einzelnen Tabs kein “x” zum schließen haben, dürfte für jeden daran gewöhnten Anwender zumindest nervig sein.

So sieht Firefox im Originalzustand aus:

Ff Original

Glücklicherweise kann man dem aber relativ schnell Abhilfe schaffen.
Zunächst sollte man daher die Erweiterung “Tab X” installieren, der Name lässt schon erahnen – damit bekommt jeder Tab ein eigenes “x” um ihn wieder schließen zu können.

Die Erweiterung gibt es unter:
http://clav.mozdev.org/#tabx
Damit sieht die Sache dann schon etwas besser aus…
Ff Tab X

Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein stimmiges Gesamtbild. Auch dazu hat sich schon jemand den Kopf zerbrochen und das GrApple EOS Theme entwickelt. Einfach auf http://www.takebacktheweb.org/ vorbeischauen und das o.g. Theme installieren, Firefox neustarten und schon sieht Firefox deutlich mehr OSX-like aus…
Ff Grapple Eos

Herzlichen Glückwunsch – das wars schon.

AdiumX 1.0 bald verfügbar?

Samstag, 20. Mai 2006

Dem Ticketsystem des AdiumX Projekts nach zu urteilen, steht die finale Version 1.0 kurz bevor, zumindest aber eine öffentliche Beta dürfte bald verfügbar sein. Wer sich die kommende Version des OS X IM-Clients jetzt schonmal anschauen möchte, ist herzlich eingeladen ein Entwickler (SVN) Build zu testen. Die Benutzung von Entwicklerversionen erfolgt natürlich auf eigene Gefahr, siehe: Hinweise.

VoIP “Lauschangriff” / FritzBox

Mittwoch, 17. Mai 2006

Zunächst sei als Einleitung folgendes zitiert:

Unter Voice over IP (VoIP) versteht man das Telefonieren über die Internetleitung. [...]
Manche Anwender fragen sich nun, wie groß die Gefahr ist, dass Internet-Telefonate von Unbefugten mitgehört oder mitgeschnitten werden?

Tatsächlich ist diese Gefahr außerordentlich gering. Das illegale Mithören von Telefonaten ist bei Gesprächen über das Internet genauso kompliziert wie beim Festnetzanschluss. Um ein Gespräch mithören zu können, benötigt man einen Zugriff auf die übertragenen Sprachdaten. Da es bei Internetgesprächen jedoch nicht die eine physikalische Leitung gibt, über die alle Sprachdaten laufen, sondern sich jedes Datenpaket einen neuen Weg sucht, müsste ein “Lauscher” schon einen extrem hohen technischen Aufwand betreiben, um die Daten eines Internettelefonats mitschneiden zu können. Realistisch wäre dies nur, wenn man einen direkten Zugang zur DSL-Leitung im Keller Ihres Wohnhause hätte, und selbst dann wären die technischen Hürden ausgesprochen hoch. Bei diesem Szenario sind jedoch auch Gespräche über Ihren Festnetzanschluss nicht mehr sicher vor unbefugtem Mithören. Die manchmal im Zusammenhang mit Internettelefonie geäußerte Meinung, man könne “mal so nebenbei” Gespräche mithören, ist unrealistisch. Sprachdaten bei Voice over IP werden zudem in Echtzeit mittels RTP-Protokoll transportiert, was eine zusätzliche Hürde darstellt im Vergleich zu E-Mails und anderen Internetdaten, die mit dem TCP/IP-Protokoll übertragen werden.

Quelle: AVM GmbH – VoIP Lauschangriff

Dieser Artikel soll einen Einblick geben, wie schwierig das Abhören von Gesprächen tatsächlich ist.

VoIP Gespräche werden unverschlüsselt mittels des RTP-Protokolls übertragen. Die einzige Hürde, die ein potentieller Angreifer überwinden muss, ist dementsprechend lediglich an die übertragenen Daten zu kommen.

Werbeaussage:
“Realistisch wäre dies nur, wenn man einen direkten Zugang zur DSL-Leitung im Keller Ihres Wohnhause hätte, und selbst dann wären die technischen Hürden ausgesprochen hoch.”

Realität:
Tatsächlich können die Daten an vielen Punkten abgegriffen werden. Direkt im “Opfer-Netz” oder auch bei jedem Provider dessen Netze passiert werden.

Beispiel:
Das “Opfer” verwendet einen Internetzugang der Firma Zwei & Zwei und einen VoIP Account bei Grün-Gelb-Sip.
Ein Traceroute auf den Server der Firma Grün-Gelb-Sip ergibt die folgende Route:

traceroute to voip-server.grün-gelb-sip.de (123.123.123.123), 64 hops max, 40 byte packets
1 fritz.box (192.168.0.1) 2.748 ms 3.547 ms 5.187 ms
2 router1.zwei-und-zwei.de (222.222.222.222) 42.814 ms 42.167 ms 41.987 ms
3 router2.peering-partner-zwei-und-zwei (111.111.111.111) 42.811 ms 42.292 ms 42.819 ms
4 router3.noch-ein-provider (125.125.125.125) 50.268 ms 71.387 ms 50.250 ms
5 router4.und-noch-einer.de (126.126.126.126) 49.772 ms 50.439 ms 49.083 ms
6 router5.peering-partner-grün-gelb.de (127.127.127.127) 78.107 ms 64.748 ms 52.678 ms
7 router7.grün-gelb-sip.de (128.128.128.128) 52.180 ms 51.801 ms 52.187 ms
8 voip-server.grün-gelb-sip.de (129.129.129.129) 53.746 ms 53.738 ms 56.281 ms
(Es handelt sich hier lediglich um Beispieldaten!)

Im Prinzip kann also jeder mit Zugriff auf die Router eines der im Traceroute genannten Provider die Daten mitlesen/speichern.

Für das praktische Beispiel nutzen wir eine versteckte Diagnose-Funktion der Fritzbox, die es uns erlaubt sämtliche Daten mitzuschneiden.
Mit Hilfe dieser Funktion starten wir einen “Paketmitschnitt auf DSL-Ebene”…
FB_Capture_Start

Sämtliche von der Fritzbox übertragenen und empfangenen Daten werden nun auf unserem System gespeichert.
Jetzt sollte man einige Zeit Pakete mitschneiden. Für diesen rufen wir einfach eine beliebige Rufnummer an (von der wir wissen das ein Anrufbeantworter abhebt) und stoppen danach den Paketmitschnitt
(Achtung: Unbedingt über die “STOP” Taste beenden und nicht einfach den Browser schließen).
FB_Capture_Stop

Nun müssen die gewonnen Daten verarbeitet werden, dafür eignet sich das quelloffene Tool Ethereal vorzüglich,
also Programm starten und den Paketmitschnitt öffnen…
Ethereal_1

Je nach Menge der mitgeschnittenen Daten kann das eine ganze Weile dauern…
Ethereal_2

…in unserem Beispiel war es glücklicherweise nicht viel…
Ethereal_3

In Ethereal geht es über “Statistics -> RTP -> Show all Streams” weiter.
RTP_Streams

Dort dann einen Stream auswählen und auf “Analyze”…
Im folgenden Fenster kann man den “Payload” dann als “AU” Datei speichern.

RTP_Analyze

Die gewonnene Audio Datei kann nun z.B. mit VLC abgespielt werden…
AU_PLAY

War alles gar nicht so schwierig… oder?

Dieser Artikel soll keineswegs die großartigen Produkte der Firma AVM kritisieren! Es geht lediglich darum darauf hinzuweisen, dass VoIP Telefonie ganz überwiegend unverschlüsselt abgewickelt wird und der Nutzer seine Daten diversen Firmen & Personen “anvertraut”.

Bei einem konventionellen Festnetzgespräch gibt es im Regelfall einen Anrufer, ein Kabel der Telefongesellschaft dazwischen und einen Angerufenen, bei einem VoIP Telefonat hingegen hängen zwischen den beiden Telefonierenden einige Unternehmen und damit auch mehrere potentielle Angriffspunkte.

Schön wäre es daher, wenn die ENUM Implementierung in den Fritzboxen zügig voran ginge, die verschlüsselte Version des RTP Protokolls (SRTP) bald eingesetzt würde und dann zumindest Fritzboxen untereinander verschlüsselte Gespräche aufbauen könnten.